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Unser Magazin vermittelt grund-legende Infor-mationen zur Haut allgemein, zu Allergien, Asthma, Hauterkrankungen sowie präventiven und schützenden Maßnahmen. Aktuelle Berichte aus Wissenschaft und Forschung runden das Informationsspektrum ab - umfassend, unabhängig und aktuell.
Die „haut & allergie“ erscheint vier Mal im Jahr und liegt in Apotheken und Kliniken sowie bei Ärzten und Hebammen aus.
Mitgliederzeitschrift
Mitglieder erhalten mit unserer quartalsweise erscheinenden Zeitschrift wissenschaftlich fundierte Informationen und praktische Hinweise zu Allergien, Asthma, Neurodermitis, Psoriasis und sonstigen Hauterkrankungen. So sind Sie immer auf dem neuesten Stand in Sachen Forschung und Therapie.
Ein Ansichtsexemplar kann - sofern Restauflage vorhanden - postalisch bei der DHA, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn angefordert werden.
Putzen – im modernen Haushalt ein Kinderspiel. Der richtige Reiniger für Küche, Bad und WC, und schon strahlen Fliesen und Waschbecken, die Toilette blitzt hygienisch sauber! Selbst hartnäckiger Schmutz an Herd und Backofen lässt sich mühelos entfernen. Glaubt man der Werbung, so ist die Wohnung im Handumdrehen porentief rein. Doch was mag es sein, was den Fußboden mit einem Wisch blitzeblank putzt? Welche Chemiemischung verleiht dem Wundermittel Kraft? Viele Verbraucher verschwenden zu wenige Gedanken an die Inhaltsstoffe in modernen Reinigern oder glauben, man könne nur mit Hilfe von Chemikalien Schmutz, Keimen und Bakterien zu Leibe rücken. Die meisten Reiniger sind jedoch zu scharf und schädigen Gesundheit und Umwelt. Gesundheitsexperten und Verbraucherschützer warnen vor dem gedankenlosen Einsatz. Deutlich sichtbar zeigen sich die schädlichen Spuren vieler ReinigungsmitteI auf empfindlicher Haut. Ist der schützende Fettfilm der Haut durch den intensiven Kontakt mit dem Wischwasser und den Putzmitteln erst einmal ausgewaschen, können allergieauslösende Stoffe leicht eindringen.
Brennende, juckende Augen, ein verquollenes, verheultes Gesicht mit geschwollenen, roten Augenlidern – dahinter steckt keine Frühjahrsdepression, es sind die Pollen, die Jahr für Jahr Millionen Menschen die Tränen in die Augen treiben. Sie leiden unter einer allergischen Bindehautentzündung, einer sogenannten Heuschnupfen-Konjunktivitis. Aber nicht nur Pollen können für solche allergischen Reaktionen der Augen verantwortlich sein. Auch andere Allergene, die von außen einwirken, wie beispielsweise allergieauslösende Stoffe in Arzneimitteln und Kosmetika oder auch Hausstaub oder Schuppen von Tieren sowie eine erhöhte Histaminkonzentration und körpereigene Entzündungsstoffe, kommen als Auslöser einer Bindehautreizung infrage.
Ein erhöhter Pegel an Stresshormonen hat Auswirkungen auf entzündliche und immunologisch bedingte Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis. Sie werden verstärkt oder in Gang gesetzt. Außerdem haben Wissenschaftler der Charité Berlin vor noch nicht allzu langer Zeit einen weiteren Zusammenhang zwischen Gehirn und Haut entdeckt. Sie fanden im Versuch mit Mäusen heraus, dass in der Haut von Mäusen, die gestresst werden, eine deutlich erhöhte Zahl bestimmter Immunzellen zu finden ist, die bei entzündlichen Hauterkrankungen eine Rolle spielen. Die Kenntnisse über die Zusammenhänge von Haut und Psyche legen nahe, dass bei der Behandlung vieler Hauterkrankungen nicht allein die körperlichen Symptome berücksichtigt werden dürfen. Um eine Erkrankung wie beispielsweise Neurodermitis in den Griff zu bekommen, muss herausgefunden werden, ob – und wenn ja, welche – psychische Faktoren eine Rolle spielen könnten. Dafür kann es sinnvoll und hilfreich sein, dass die Patienten neben der hautärztlichen Behandlung psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.
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Jedes Waschen und Reinigen der Haut entzieht ihr Fett und Feuchthaltefaktoren. Gesunde Haut kann dies schnell wieder ausgleichen. Bei ihr ist der Verbund aus Hautzellen und Hautfetten, der die äußerste Hautschicht – die sogenannte Hornschicht – bildet, intakt. Für trockene, stark angegriffene oder kranke Haut, die unter einem Mangel an Fett und Feuchtigkeit leidet, bedeutet der Kontakt mit Wasser und Seife eine weitaus größere Belastung. Die bereits instabile Hornschicht wird noch durchlässiger und büßt ihre Barrierefunktion weiter ein. Zudem gerät der natürliche Säureschutzmantel der Haut aus dem Gleichgewicht.
Als schonende Therapie von Feuermalen, Blutschwämmchen, störenden erweiterten Äderchen oder Blutgefäßsternchen kommen immer häufiger Laserbehandlungen zum Einsatz. Mit großem Erfolg: Die störenden Hautveränderungen können nach mehrfacher Laseranwendung in vielen Fällen fast vollständig aufgehellt werden. Das hochenergetische Licht bringt die geweiteten Gefäße zum Platzen, das Gewebe heilt allmählich ab, die Hautfärbung verblasst. Obwohl die Fehlbildung eine medizinische Indikation darstellt, übernehmen die gesetzlichen Kassen leider nur die Kosten für eine Sitzung – nachfragen beim Versicherer lohnt in jedem Fall. Viele Laserzentren bieten diese Therapie deshalb nur noch als Privatleistung an.